E-Check und DGUV V3 Prüfung in Gelsenkirchen und im Ruhrgebiet
Zwei Prüfungen, zwei Anlässe. Den E-Check lassen Hausbesitzer und Vermieter machen, wenn sie wissen wollen, ob die Elektrik noch sicher ist. Die DGUV V3 Prüfung ist für Betriebe Pflicht. In beiden Fällen misst ein Elektrofachbetrieb nach, und Sie bekommen ein Prüfprotokoll.
Prüfung anfragen
Schreiben Sie, ob es um ein Wohnhaus oder einen Betrieb geht und wie viele Geräte ungefähr zu prüfen sind.
E-Check für Wohnhaus und Wohnung
Typische Anlässe sind ein Hauskauf, ein Mieterwechsel oder ein Haus, dessen Elektrik seit Jahrzehnten niemand angesehen hat. Beim Kauf zeigt das Protokoll, ob nach dem Einzug eine Sanierung ansteht. Vermieter belegen damit, dass sie die Anlage haben prüfen lassen.
Pflicht ist der E-Check für ein selbst genutztes Haus nicht. Empfohlen wird ein Abstand von etwa vier Jahren und eine Prüfung bei jedem Mieterwechsel. Manche Versicherer fragen nach einem Prüfnachweis, vor allem bei vermieteten oder gewerblich genutzten Gebäuden.
Stellt sich heraus, dass Leitungen ohne Schutzleiter verlegt sind oder der Verteiler keinen Platz für FI-Schutzschalter hat, geht es mit einer Erneuerung der Elektroinstallation weiter.
Was beim E-Check geprüft wird
- Sichtprüfung von Verteiler, Leitungen, Steckdosen und Schaltern
- Durchgehender Schutzleiter an jedem Stromkreis
- Isolationswiderstand der Leitungen
- Auslösen der FI-Schutzschalter, Auslösezeit und Auslösestrom
- Passende Absicherung der Stromkreise
- Prüfprotokoll mit Messwerten und Mängelliste
Der Preis richtet sich nach der Größe der Anlage und der Zahl der Stromkreise. Einen Festpreis nennen wir nach einer kurzen Rückfrage.
DGUV V3 Prüfung für Betriebe
Nach DGUV Vorschrift 3 muss jeder Betrieb seine elektrischen Anlagen und Geräte regelmäßig prüfen lassen. Das gilt für die Werkstatt genauso wie für das Büro mit drei Arbeitsplätzen.
Geprüft wird zweierlei. Die ortsfeste Anlage, also Verteiler, fest angeschlossene Maschinen und Leitungen. Und die ortsveränderlichen Geräte: Kaffeemaschine, Laptop-Netzteil, Verlängerungskabel, Bohrmaschine, alles mit Stecker. Jedes Gerät bekommt eine Plakette mit dem nächsten Prüftermin, alles zusammen steht im Prüfprotokoll.
Die Fristen legen Sie als Unternehmer in der Gefährdungsbeurteilung fest. Kommt es zu einem Unfall, fragt die Berufsgenossenschaft nach dem Protokoll.
Richtwerte für die Prüffristen
- Ortsfeste Anlagen
- alle 4 Jahre
- Ortsveränderliche Geräte
- alle 6 Monate
- Geräte auf Baustellen
- alle 3 Monate
- Bei Fehlerquote unter 2 %, im Büro
- bis zu 2 Jahre
Richtwerte aus den Durchführungsanweisungen zur DGUV Vorschrift 3. Verbindlich ist die Frist aus Ihrer Gefährdungsbeurteilung.
Der Preis hängt von der Zahl der Geräte und der Größe der ortsfesten Anlage ab. Mit einer groben Geräteliste bekommen Sie nach kurzer Rückfrage einen Festpreis.
Ablauf der Prüfung
Beim E-Check und bei DGUV V3 gleich, nur der Umfang unterscheidet sich.
- 1
Anfrage
Beim Wohnhaus reichen Baujahr und ungefähre Größe. Betriebe schicken uns, wenn vorhanden, eine Geräteliste oder das letzte Prüfprotokoll.
- 2
Termin
Wir stimmen einen Termin ab. Im Betrieb klären wir vorher, welche Bereiche wann kurz ohne Strom sein dürfen.
- 3
Prüfen und messen
Sichtprüfung, dann die Messungen: Schutzleiter, Isolationswiderstand, Auslösen der FI-Schutzschalter, bei Geräten auch der Ableitstrom.
- 4
Protokoll und Plakette
Sie bekommen das Prüfprotokoll. Geprüfte Geräte im Betrieb erhalten eine Plakette mit dem nächsten Prüftermin.
- 5
Mängel beheben
Was nicht in Ordnung ist, steht auf einer Mängelliste. Für die Behebung bekommen Sie ein eigenes Angebot, Sie entscheiden, wer sie ausführt.
Häufige Fragen zu E-Check und DGUV V3
Was ist ein E-Check?
Der E-Check ist eine Prüfung der Elektroanlage in Wohnung oder Haus durch einen Elektrofachbetrieb. Geprüft und gemessen werden unter anderem Schutzleiter, Isolationswiderstand und die FI-Schutzschalter. Das Ergebnis steht im Prüfprotokoll, Mängel bekommen Sie schriftlich.
Ist der E-Check Pflicht?
Für ein selbst genutztes Wohnhaus gibt es keine gesetzliche Pflicht. Vermieter müssen aber dafür sorgen, dass die Elektrik in der Wohnung sicher ist, und nutzen das Prüfprotokoll als Nachweis. Für Betriebe gilt etwas anderes: Dort schreibt die DGUV Vorschrift 3 regelmäßige Prüfungen vor.
Was bedeutet die E-Check-Prüfplakette?
Die Plakette zeigt, dass die Anlage geprüft wurde und wann die nächste Prüfung fällig ist. Entscheidend ist das Prüfprotokoll dahinter, denn darin stehen die Messwerte und die gefundenen Mängel.
Was ist die DGUV V3 Prüfung?
DGUV V3 steht für die Unfallverhütungsvorschrift 3 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel". Danach muss jeder Betrieb seine elektrischen Anlagen und Geräte vor der ersten Nutzung, nach Änderungen und Reparaturen und in regelmäßigen Abständen von einer Elektrofachkraft prüfen lassen.
Wie oft muss nach DGUV V3 geprüft werden?
Die Frist legt der Unternehmer in seiner Gefährdungsbeurteilung fest. Die Durchführungsanweisungen zur DGUV Vorschrift 3 nennen Richtwerte: ortsfeste Anlagen alle 4 Jahre, ortsveränderliche Geräte alle 6 Monate, auf Baustellen alle 3 Monate. Liegt die Fehlerquote unter 2 Prozent, kann die Frist verlängert werden, im Büro bis auf 2 Jahre.
Was kostet eine DGUV V3 Prüfung?
Das hängt vor allem von der Zahl der Geräte ab und davon, wie viele Verteiler und Stromkreise die ortsfeste Anlage hat. Schicken Sie uns eine grobe Geräteliste, dann bekommen Sie nach kurzer Rückfrage einen Festpreis.
Prüfung vereinbaren
Rufen Sie an unter 0176 83234041 oder nutzen Sie das Formular oben.
